Funkenfeuer

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 Funkenfeuer

Am Sonntag nach Aschermittwoch leuchten im Allgäu, Voralberg und im restlichen schwäbisch-allemanischen Raum weithin sichtbar große Feuer. Hierbei wird die Funkenhex (eine Hexe aus Stroh, manchmal mit Schießpulver gefüllt) verbrannt.
Bei Einbruch der Dunkelheit versammeln sich alle und beobachten das Feuer, welches Auskunft für das neue Jahr gibt, so gilt es als schlechtes Omen, wenn die Hexe zu früh umfällt oder nicht richtig verbrennt.
Früher gingen die Kinder von Haus zu Haus und baten um Holz für den „Funken“. Dieses wurde den Kindern gerne gegeben, wie etwa der alte Weihnachtsbaum.

Das Funkenfeuer ist ein heidnischer Feuersbrauch, der zur Austreibung des Winters dient.

Bauernregeln zu diesem Tag:
“Sieht man am Funkensonntag viele Sterne, dann gibt es in diesem Jahr viele Kirschen”
“Wenn es am Funkensonntag lange Eiszapfen hat, gibt es einen langen Flachs”

Weitere Informationen unter:
www.sonthofen.de/kultur/brauchtum/brauchtum2
www.klausenverein-immenstadt.de/index.php?id=10

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