Maschkera

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Maschkera im Werdenfelser Land

Wilde Gesellen wie der Krätznweiblan, den Untersberger Mandln, der Pfeifermandl der Jacklschutzen oder den Biggalan mit Holzmasken (die in der Öffentlichkeit unter keinen Umständen abgenommen werden dürfen) treiben ihr Unwesen in der „narrischen Zeit“.

Die wichtigsten Gesellen sind die Schellenrührer mit einem eigenartigen, hüpfenden Tanz, damit die kupfernen Schellen läuten. Dann sind da noch die Flecklegwand, welches aus hunderten von Flicken handgefertigt wird und oft vom Vater auf den Sohn vererbt wird.

Der Ursprung der Maschkera liegt wie bei fast allen Faschingsbräuchen in der vorchristlichen Zeit. Mit Hilfe der schrecklichen Masken und ein en Höllenlärm wurde früher versucht den Winter zu vertreiben.

Maschkera geht man nur an bestimmten Wochentagen: Sonntag, Montag, Dienstag und Donnerstag. Höhepunkte sind der unsinnige Donnerstag, Fosnacht-Sonntag und Fosnacht Dienstag.

 

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Weitere Masken im Maskenmuseum, welches uns auch die Bilder zur Verfügung gestellt hat.