Hochzeitsbaum

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Hochzeitsbaum

Ein Brauch aus dem ländlichen Bayern, der recht teuer werden kann. Zur Hochzeit wird eine Art Maibaum aufgestellt, behängt mit Kinderwäsche Fläschchen und ähnlichen Babyutensilien. Dies soll das Paar an den zu produzierenden Nachwuchs erinnern.
Hat es nach einem Jahr nicht geklappt, muss der gesamte Freundeskreis oder der Verein oder wer sonst für diesen Baum verantwortlich war, zum Essen eingeladen werden.
Hintergrund ist, dass für das Weiterbestehen eines Betriebes Nachwuchs unbedingt nötig war. Der Baum wird auch Kindsbaum genannt.

Statt des Baumes wird manchmal ein Türkranz mit immergrünen Zweigen an der Eingangstüre der Brautleute errichtet. Dies hat den selben Zweck, nur dass dafür kein Baum aufgestellt werden muss. Wenn man doppelseitiges Klebeband benutzt, ist dies auch bei Mietwohnungen eher möglich als ein Baum aufzustellen.

In anderen Gegenden am Trauungstag von den Brautleuten ein kleines Bäumchen im Garten oder (mit der Erlaubnis der Gemeinde) auf einer öffentlichen Grünfläche gepflanzt. Dies gilt als Symbol für den gemeinsamen Anfang.

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