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Klausentreiben in Sonthofen, Bild von Stadt Sonthofen

 Klausentreiben

Obwohl das Klausentreiben am Vorabend des Nikolaustages durchgeführt wird, hat dieser Brauch keltischen Urspungs mit dem Heiligen nichts zu tun.

Mitmachen dürfen dabei nur junge Burschen, die in dem Dorf auch wohnen müssen. Verkleidet sind sie mit dicken Fellen, auf dem Kopf tragen Sie ein Geweih und vor dem Gesicht erregende oft groteske Masken.
Der im Allgäu übliche Rumpelklausen leitet sich von den Kuhglocken ab, welche um die Taille gebunden werden.

Die Klausen, welche lärmend in Rudeln durch die Gegend ziehen haben es hauptsächlich auf Mädchen und Frauen abgesehen. An diese werden dann Rutenstreiche verteilt die Fruchtbarkeit versprechen sollen.”

Die Klausen sind mit den Perchten nah verwandt und das oben geschilderte Benehmen hat ihnen, genauso wie den Perchten oder die Buttnmandl, einen schlechtenRuf eingebracht.
Allerdings haben bereits Vereine darauf reagiert, wie der Klausenverein Immenstadt, der nach eigener Aussage stark darauf achtet, dass nur weiche Weidenruten verwendet werden und keine Gewalt ausgeübt wird. Hier sind viele Familien mit Kindern im Publikum.

Weitere Informationen unter:
www.sonthofen.de/kultur/brauchtum/brauchtum3.php3
www.klausenverein-immenstadt.de/index.php?id=11

Klausentreiben vom Klausenverein-Immenstadt

 

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